Artikel vom: 26.01.2012
1.953 Namen
Am Donnerstag hat die traditionelle Lesung der Namen der im Nationalsozialismus ermordeten Dresdner Juden sowie Sinti und Roma stattgefunden. Die Gedenkveranstaltung vor der Kreuzkirche wird jährlich am Vortag des Internationalen Holocaust-Gedenktages abgehalten.
Dresdner Schüler, Bürger und Politiker haben die 1.953 Namen der Dresdner Juden verlesen, die in einem Konzentrationslager umgekommen sind, sich das Leben genommen haben oder nach der Deportation als verschollen gelten. Insgesamt sind über 7000 Juden in Dresden und den umliegenden Orten im Namen der Nürnberger Rassegesetze verfolgt worden.
Die Gedenkveranstaltung wird von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, dem Kirchenbezirk Dresden-Mitte, der Kreuzkirchgemeinde und dem Ökumenischen Informationszentrum organisiert.

Externe Links
Quelle: DRESDENEINS









