Artikel vom: 07.09.2010
Archiv_Musik-Gymnasium eingeweiht
Das Sächsische Landesgymnasium für Musik „Carl Maria von Weber“ ist nach einem Neu- und Umbau feierlich eingeweiht worden. Im ehemaligen Realgymnasium Blasewitz ist es mit Hilfe des Architektenbüros Starosta & Dittmar gelungen, Neues mit Altem zu verbinden. Originale Elemente des denkmalgeschützten Gebäudes konnten erhalten bleiben und verbinden sich nun mit moderner Architektur. Diese Symbiose ist besonders mit dem zweigeschossigen, mit viel Glas versehenem Anbau gelungen. Der Freitstaat Sachsen hat in die Baumaßnahmen rund 11 Millionen Euro investiert.
Die Einweihung wurde von Schülern des Gymnasiums – natürlich - musikalisch umrahmt. Zur Freude der Eltern, Gäste und des sächsischen Kultusministers Dr. Roland Wöller, der gekommen war, um das sanierte Gebäude zu loben und allen Mitwirkenden für ihre Arbeit zu danken. Der Kultusminister zeigte sich beeindruckt vom musikalischen Talent der Schüler. Schließlich ist es in diesem Jahr 22 von ihnen gelungen, einen Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ zu gewinnen.
Wer zu den 140 Schülerinnen und Schülern gehören will, die auf das Musikgymnasium gehen, muss Talent haben und eine Eignungsprüfung ablegen. Ein dickes Portmonee der Eltern ist keine Voraussetzung. Chorleiter Uwe Witzel ist stolz auf die unterschiedliche Herkunft seiner Schüler.
Die Schüler lernen Streichinstrumente, wie Cello und Bratsche, sämtliche Orchesterinstrumente, Blockflöte, Saxophon, Klavier und Gitarre. Sie erhalten sogar Einzelunterricht und werden speziell ihren Neigungen angepasst gefördert. Zu den Lehrkräften gehören Professoren und Mitglieder der Staatskapelle und der Philharmonie. Mit der Übergabe des Gymnasiums werden die schulischen Ausbildungsmöglichkeiten stark verbessert. Die Klassenzimmer wurden multimedial ausgestattet und die gesamte Schule verfügt über helle und freundliche Räume. Ein ideales Umfeld, um den Grundstein für eine musikalische Zukunft zu legen.
Die Schülerinnen und Schüler des „Carl-Maria-von-Weber-Gymnasiums“ sind also nicht auf die musikalische Karriere festgelegt, aber ein guter Grundstein dafür wird in Blasewitz sicher gelegt.
Quelle: DRESDENEINS









