Artikel vom: 10.01.2012
Ausgezeichnete Werke der HfBK
Was genau ist eigentlich Kunst, welche Möglichkeiten bietet sie? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die vier Preisträger des Marion-Ermer-Preises in einer aktuellen Ausstellung in der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Das gezeigte Spektrum reicht vom klassisch dekorativen Linolschnitt und raumfüllenden Installationen bis hin zu Videoprojekten und Fotografien. So zeigt Preisträgerin Loretta Fahrenholz eine bewusst inszenierte Fotoserie, die sie im Alter von 14 Jahren angefertigt hat.
O-Ton: Andrea Weippert, Projektkoordinatorin HfBK
Diese Frage wird auch in einem collagenartigen Film aufgegriffen. Darin wird die Selbstinszenierung einer Amerikanischen Künstlerin beobachtet . Ebenso filmisch ist die Arbeit von Emanuel Mathias. In der Videoinstallation „Nebahats Schwestern“ setzt sich der Künstler mit dem Rollenbild einer Istanbuler Taxifahrerin auseinander. Grundlage für das Projekt ist ein populärer türkischer Film aus den 1960er Jahren. Original und Neuinszenierung verschmelzen in der filmischen Arbeit. Einen auffälligen Farbakzent setzt Jens Schubert mit seinen in zahllosen Druckvorgängen gestalteten Linolschnitten.
O-Ton: Andrea Weippert, Projektkoordinatorin HfBK
Der mit je 5000 Euro dotierte Marion Ermer-Preis wurde bereits zum elften Mal vergeben. Die ausgezeichneten Werke sind noch bis zum 5. Februar im Oktogon ausgestellt. Bester Termin für einen Besuch ist der 12. Januar. Dann öffnet die Hochschule auch sämtliche, für gewöhnlich verborgene Räume zum sachsenweiten Tag der offenen Tür.
O-Ton: Andrea Weippert, Pressereferentin HfBK
Der Tag der offenen Tür ist für alle Interessierten und besonders für 11. und 12. Klassen ausgelegt.
Ausführliche Informationen zu Rundgängen, Werkstätten, weiteren Gestaltungsräumen und Ateliers
gibt es online unter www.hfbk-dresden.de.
Ausführliche Informationen zu Rundgängen, Werkstätten, weiteren Gestaltungsräumen und Ateliers
gibt es online unter www.hfbk-dresden.de.

Externe Links
Quelle: DRESDENEINS









