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Bürgerentscheid Krankenhäuser

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Artikel vom: 06.01.2012

Bürgerentscheid Krankenhäuser

Am 29. Januar entscheiden die Dresdner Bürger, ob die städtischen Krankenhäuser auch künftig in öffentlicher Hand bleiben. In den vergangenen Tagen sind die Wahlunterlagen an die Haushalte gegangen. Die drei Papiere enthalten Informationen zum Bürgerentscheid sowie die Argumente der Gegner und Befürworter einer Privatisierung der Krankenhäuser Dresden Friedrichstadt und Neustadt.
Die Initiatoren des Bürgerentscheids und des Aktionsbündnisses für Krankenhäuser hoffen auf eine rege Beteiligung.
O-Ton André Schollbach (Linke), Vorsitzender Stadtratsfraktion

Am Dienstag den 10.01. fand im Volkshaus am Schützenplatz eine große Informationsveranstaltung mit Gegnern und Befürwortern der Krankenhausprivatisierung statt.

O-Ton Thomas Blümel (SPD), Stadtrat

Informationen zu Hintergründen, Terminen und Diskussionsrunden findet man im Internet auf der Seite des Aktionsbündnisses für Krankenhäuser unter www.bündnis-für-krankenhäuser.de. Und auch die Initiatoren des Bürgerentscheids von der Linksfraktion im Stadtrat haben eine Seite mit Informationen und Argumenten eingerichtet, die unter www.aus-verantwortung-ja.de zu erreichen ist. Zudem machen SPD, Linke und das Aktionsbündnis mit Plakaten und Flyern auf den Bürgerentscheid aufmerksam.
Quelle: DRESDENEINS

Kommentare:
Michael Schmelich schrieb am 10.01.2012 02:35
Es ist ein einzigartiger journalistischer Vorgang, wenn ein Sender, in dem ein führender Sozialdemokrat und Stadtrat an verantwortlicher Stelle mitarbeitet, auf diese Art und Weise, die öffentliche Meinungsbildung maipuliert. Die Behauptung, es ginge beim Bürgerentscheid am 29. Januar um die Frage, ob die Krankenhäuser in öffetnlicher Trägerschaft bleiben, ist eine infame Lüge. Offensichtlich kann sich auch DresdenEins nicht damit abfinden, dass es lediglich um die Rechtsform und die Fusion der beiden Krankenhäuser geht. Und weil es offensichtlch für die Eigenbetriebsform zweier selbstständiger Krankenhäuser keine guten Argumente gibt, wird mit Angst und Falschdarstellungen operiert. Das ist schändlich und hat mit Journalismus soviel zu tun, wie der Meineid mit der Wahrheit!

Anmerkung von der Redaktion:
Ihre Kritik zu unserem Beitrag können wir inhaltlich nicht teilen. Auch lässt der Ton ihrer Bemerkungen keine konstruktive Kritik erkennen. Wir haben auf die Argumente und Infomaterialien beider Seiten hingewiesen. Im Übrigen ist es mehr als falsch, Herrn Heinrich mit diesem Beitrag in Verbindung zu bringen. Er ist weder der Redakteur noch Sprecher dieses Beitrages. Als Geschäftsführerin liegt die Programmleitung und somit die redaktionelle Verantwortung bei mir.