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Kraftwerk Mitte, wie weiter ...

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Artikel vom: 14.12.2011

Kraftwerk Mitte, wie weiter ...

Um das Areal der städtischen Industriebrache war es in den letzten Monaten ruhig geworden. Eine Ansiedlung verschiedener Dresdner Kultur- und Kreativfirmen auf dem Gelände ist aber keinesfalls aus dem Blickfeld geraten. Jana Betscher und Ralf Kukula von der Interessengemeinschaft Kulturkraftwerk Mitte sind nach wie vor optimistisch, dass zusammen mit der Staatsoperette und dem Theater Junge Generation in naher Zukunft auch die Kreativwirtschaft auf das Gelände ziehen werden.

O-Ton Jana Betscher, IG Kraftwerk Mitte

1/3 des Geländes sollen von den Theatern genutzt werden. Den Rest würde die DREWAG an Kultur- und Kreativfirmen vermieten. Zur Interessengemeinschaft Kulturkraftwerk gehören derzeit 61 Unternehmen, die sich für einen Umzug ins Kraftwerk interessieren.

O-Ton Ralf Kukula, IG Kraftwerk Mitte

Bereits im Oktober sollte ein entsprechender Plan veröffentlicht werden, das ist bis jetzt nicht geschehen. Eigentümer der DREWAG ist die Stadt Dresden – und damit auch das Gelände. Somit muss der Plan erst über die einzelnen Ämter der Verwaltung gehen – dort hängt er derzeit fest.

O-Ton Jana Betscher, IG Kraftwerk Mitte

Nach Meinung der Interessengemeinschaft fehlt derzeit ein Koordinator, der die Interessenlagen von Stadt, DREWAG und Kreativwirtschaft zusammenbringt und ein schnelleres Fortkommen ermöglicht. Das wäre zum Beispiel notwendig, um 2012 noch Fördergelder aus dem europäischen Fond für regionale Entwicklung zu beantragen. Die Gelder richten sich an Klein- und Kleinstunternehmer aus den Stadtteilen Pieschen, Friedrichstadt und auch der Wilsdruffer Vorstadt, wo das Kraftwerk steht. Mittlerweile ist es unwahrscheinlich, dass 2012 schon die ersten Unternehmen umziehen. Die Interessengemeinschaft hat sich von dem Gedanken aber noch nicht ganz verabschiedet.

Quelle: DRESDENEINS