Artikel vom: 07.07.2010
KulturArchiv: Europa endlos
Im Stadtarchiv der Landeshauptstadt Dresden ist derzeit die Ausstellung „Europa endlos“ zu sehen. Irene Hofmann -hier an ihrem Arbeitsplatz- stellt ihre Werke vor, die alles andere als traditionell sind. Vor allem thematisch geht die Malerin ihren eigenen Weg. Da überrascht der eher konventionelle Werdegang Hofmanns.
Nach ihrer Ausbildung an der Hochschule für Bildende Künste arbeitete Irene Hofmann in erster Linie als freie Grafikerin. Die Malerei ruhte. 2004 griff die Künstlerin wieder zu Pinsel und Farbe. Seitdem entstanden Bilder, die in subtiler Weise von geometrischer Ordnung und der physikalischen Größe Zeit beherrscht werden. Letztere zeigt sich nicht nur im Farbspiel der unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten.
Landschaft, die hinter dem scheinbar endlosen Band der Leitplanken vorbeizieht, Autobahnbrücken, die mit allen Details bestechen - Irene Hofmanns realistische Malerei steht in der Tradition einer "Poesie des Urbanismus". Davon kann sich jetzt jeder sein eigenes Bild machen.
Die Ausstellung „Europa endlos“ ist noch bis 3. September im Stadtarchiv zu sehen.
Quelle: DRESDENEINS









