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KulturArchiv: "Von Loschwitz nach Amerika"

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Artikel vom: 22.07.2010

KulturArchiv: "Von Loschwitz nach Amerika"

Das Stadtmuseum würdigt den Dresdner Fotografen August Kotzsch anlässlich seines 100. Todestages. Im Rahmen der Ausstellung „Von Loschwitz nach Amerika“ zeigt das Museum eine repräsentative Auswahl aus dem Gesamtwerk des frühen Lichtbildners, dass zwischen 1861 und 1905 entstand.

August Kotzsch wurde 1836 als Sohn eines Weinbauern in Loschwitz geboren. Er sollte ursprünglich das Weingut seines Vaters übernehmen. Aber Künstler, wie Ludwig Richter, die in Loschwitz tätig waren, weckten Kotzschs Interesse für Bilder, vorerst gezeichnete.
August Kotzschs Nachbar, der Maler August Niemann, besaß bereits früh einen Fotoapparat. Kotzsch war besessen von diesem technischen Meisterwerk und assistierte fortan Niemann. Der Fotograf August Kotzsch war geboren, seine Tätigkeit als Lichtbildner in Loschwitz und Umgebung geebnet.

Es entstanden einzigartige Aufnahmen, die einen ganz besonderen Blick auf die Situation seines Heimatortes in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vermitteln.

Die Ausstellung „Von Loschwitz nach Amerika“ gibt einen Überblick über den Werdegang August Kotzschs. Zudem wird das Gesamtwerk des Fotografen, mit vielen bislang unveröffentlichten Bildern der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

August Kotzsch gilt heute als einer der Pioniere der deutschen Fotografie. Mit künstlerischem Blick und handwerklichem Können schuf er Ansichten in und um Loschwitz.

Dresdner und Gäste habe noch bis 26. August Gelegenheit, August Kotzsch kennenzulernen.

 

Quelle: DRESDENEINS