„dpunkt – es geht um Dresden“ ist der Titel einer Reihe, in der Helma Orosz Fragen von Prof. Wolfgang Donsbach beantwortet - diesmal zum Standort für den Neubau einer Staatsoperette. Die Oberbürgermeisterin betont die Einsparmöglichkeiten eines Projektes am Wiener Platz: „Der Stadtrat hat uns beauftragt, den Standort Wiener Platz nochmals zu evaluieren und auch zu untersetzen. Diesem Auftrag sind wir gefolgt und es ist deutlich geworden, dass die Operette am Wiener Platz auf jeden Fall kostengünstiger wäre. Es würde am Wiener Platz an nichts fehlen, also alles das, was inhaltlich und künstlerisch gebraucht wird, würde dort stattfinden.“
Zum Standort Heizkraftwerk Mitte sagte Helma Orosz: „Wir haben vor 2 ½ Jahren auch den Vorschlag Heizkraftwerk Mitte gemacht. Ich stehe auch heute nach wie vor dazu, dass das eine sehr gute Initialzündung wäre, um dieses Kraftwerk weiterzuentwickeln. Nur, das war eben vor 2 ½ Jahren. Jetzt muss man sehen, dass die Welt sich verändert hat. Wir müssen gucken, das wir unser Geld in den nächsten Jahren zusammenhalten. Und wenn es eine Möglichkeit gibt, beim Thema Operette sowohl Wort zu halten und sie in das Stadtzentrum zu bringen und trotzdem kostengünstiger zu bauen - ich denke, dann ist es auch meine Verantwortung, darauf hinzuweisen.“
Im Verlauf des 15-minütigen Interviews, das am Donnerstag, dem 7. Oktober in der Hauptbibliothek im WTC aufgezeichnet wurde, nimmt die Oberbürgermeisterin außerdem Stellung zum Entwurf des Doppelhaushaltes. Prof. Wolfgang Donsbach fragt nach den Bemühungen der Stadtverwaltung, die eigenen Personalkosten zu reduzieren, um den Haushalt der Stadt zu entlasten. Hintergrund dieser Frage ist eine Umfrage des Institutes für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden, die ergeben hat, dass die Bürger ebendort besondere Sparbemühungen erwarten.