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Der Maler Robert Sterl

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Artikel vom: 08.10.2011

Der Maler Robert Sterl

Er zählt zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Impressionismus, sein Name wird in einem Atemzug genannt mit Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt. Die Städtische Galerie Dresden widmet seinem künstlerischen Schaffen jetzt eine umfangreiche Sonderausstellung.

Sterl wurde 1867 in Großdobritz geboren – in ärmlichen Verhältnissen. Umso erstaunlicher sein Werdegang: er studierte an der Dresdner Kunstakademie und war dort später 25 Jahre Professor tätig. Als Lehrer und Künstler prägte er bis zu seinem Tod 1932 das Dresdner Kunstleben.

O-Ton: Gisbert Porstmann, Direktor der Museen der Stadt Dresden

Insgesamt sind 83 Werke in der Galerie zu sehen. Sie zeugen von Sterls Verbundenheit zu Dresden, sie erzählen vom kulturellen und dem alltäglichen Leben des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Neben Landschaftsbildern widmete sich Robert Sterl mit Hingabe einem wiederkehrenden Motiv: dem arbeitenden Menschen. Männer in einer Eisenschleiferei, ein Ölbild von 1918, oder - eines seiner berühmten Werke – entstanden bereit 1910 mit dem Titel: Sonniger Steinbruch.

O-Ton: Johannes Schmidt, Kurator der Ausstellung

Große Bekanntheit erlangte Sterl durch Werke mit landestypischen russischen Motiven. Zwischen 1908 und 1914 hatte Sterl vier Reisen nach Russland unternommen, seine Erlebnisse dort haben ihn tief geprägt und zu Werken wie „Schiffszieher an der Wolga“ inspiriert.

O-Ton: Johannes Schmidt, Kurator der Ausstellung

Parallel zur Ausstellung hat der Dresdner Sandstein Verlag eine Biografie und ein detailliertes Werkverzeichnis der Gemälde und Ölskizzen Sterls veröffentlicht. Das Verzeichnis ermöglicht eine aktuelle Übersicht über sämtliche Werke und die künstlerische Entwicklung Sterls.

Wer sich mit der gedruckten Version nicht zufrieden geben mag, hat noch bis Ende Januar 2012 die Gelegenheit, sich die Originalwerke Robert Sterls in der Städtischen Galerie Dresden anzusehen.

Die Ausstellung mit dem Titel „Der Maler Robert Sterl“ stellt einen neuen Höhepunkt in der bemerkenswerten Arbeit der Städtische Galerie dar.

Quelle: DRESDENEINS