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Pariser Leben

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Artikel vom: 27.01.2012

Pariser Leben

Das Paradies, es heißt Paris - kein Zweifel,
wir sind mitten in Frankreich, mitten in einer
Jacques Offenbach Operette, es wird getanzt,
getrunken, es wird geflirtet was das Zeug hält.
Das Pariser Leben feiert eine rasante Premiere auf der Bühne des Staatsoperette Dresden. Eine amouröse Verwechselungskomödie mit hinreißenden Gesangspartien und witzigem Spiel.

Christian Grygas ist im „Pariser Leben“ in verschiedenen Rollen zu sehen, mal als reicher Brasilianer, mal als fetischistischer Schumacher, aber immer mit einer Eigenschaft.

O-Ton: Christian Grygas, Sänger, in drei Rollen zu erleben
O-Ton: Jasmin Solfaghari, Regisseurin

Die Geschichte ist auf Verwicklung angelegt: der schwedische Baron Gondremark kommt mit seiner jungen Frau Christine nach Paris. Sie (gesungen und gespielt von Jessica Glatte), interessiert sich für die Sehenswürdigkeiten, er (Elmar Andree) ist auf der Suche nach einem Liebesabenteuer – abgezielt hat er auf die Edelkurtisane Metella.

Bühnenszene O-Ton: Ingeborg Schöpf, Sängerin, „Metella“

Das „Pariser Leben“ wird auf den Kopf gestellt – die Dienerschaft verkleidet sich und feiert rauschende Feste, die Herrschaften verlassen die ausgetretenen Ehepfade – eine Operette voller Arien, Couplets und einem Cancan, der direkt dem Moulin Rouge entsprungen ist:

Bühnenszene

Getanzt und gesungen wird auf der Bühne in Leuben mit dem gleichen Elan. Die Regie hat eine Übersetzung gewählt, die die Verständlichkeit der Texte maximiert.

O-Ton: Christian Grygas, Sänger
O-Ton: Jasmin Solfaghari, Regisseurin

Der gesungene und gesprochene Text des Pariser Lebens enthält so manche Note, die den Genuss der Operette ausmacht. Die Rollen sind hervorragend besetzt. Neben Jessica Glatte und Ingeborg Schöpf überzeugt Isabell Schmitt als Handschuhmacherin Gabrielle. Die Inszenierung pulsiert, sie kennt jedoch auch besinnliche Augenblicke.

O-Ton: Ingeborg Schöpf, Sängerin, „Metella“

Diese Momente vergehen. Der Abend in der musikalischen Leitung von Ernst Theis ist alles in allem ein französisches Fest, eine Operette, die immer wieder überrascht.

O-Ton: Jasmin Solfaghari, Regisseurin

Nach der Premiere am 27. Januar steht das „Pariser Leben“ schon am 29. und 31. Januar wieder auf dem Spielplan und danach wieder am 9. und 10 Februar.

Quelle: DRESDENEINS