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Premiere für Kiss me, Kate

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Beitrag vom: 26.04.2012

Premiere für Kiss me, Kate

Schlag nach bei Shakespeare ...

Ganz so einfach läuft die Sache bei Kate nicht. "Kiss me, Kate" - das neue Musical im Spielplan der Staatsoperette erzählt die Geschichte einer Widerspenstigen Frau, die gezähmt werden soll.
Elke Kottmair spielt und singt die Rolle der Kate in dem Erfolgsstück von Cole Porter.

O-Ton: Holger Hauer, Regisseur

... in dem sich immer wieder das wahre Leben hinter der Bühne und das Drama vermischen. Kate, bzw, Lilly hat im Verlauf des Spiels die, sagen wir "Nase", gestrichen voll.
Bühnen-Szene: "Kampf dem Mann"

Das Stück lebt von diesem Kampf, am männlichen Geschlechte wird kaum ein gutes Haar gelassen. Die Handlung von "Kiss me, Kate" liefert dafür einige Steilvorlagen, schwer fällt die Kritik der Kate so wahrlich nicht.

O-Ton: Elke Kottmair, Sängerin

Zu diesem Spaß tragen die Tanzszenen erheblich bei, das Ballett der Staatsoperette versetzt die Zuschaer in die Atmosphäre des Broadway, wo die Erfolgsgeschichte von  "Kiss me, Kate" 1948 startete. Übrigens mit einer Band, die kleiner war, als das Orchester der Operette, darauf ist man nicht zu unrecht etwas stolz in Leuben.

O-Ton: Peter Christian Feigel, Musikalische Leitung

Das Orchester begleitet wundervolle Hauptdarsteller, alle Rolle sind doppelt besetzt. Neben Elke Kottmair ist  Jessia Glatte als Kate zu erleben, als Petruccio stehen christian Grygas und Gerd Wiemer abwechselnd auf der Bühne. Das Vernügen ist stets dasselbe, und dieses Vergnügen entsteht nicht zuletzt durch deftige Szenen, bei denen es auch links und rechts was auf die Ohren gibt.

Ganz unkritisch sind diese sauren Feigen auch im Theateralltag nicht.

O-Ton: Elke Kottmair, Sängerin

Was übrigens für beide Seiten gilt; denn bekanntlich wird Kate, genauer gesagt ihr Hintern, in diesem Stück nicht geschont. Ganz so einfach gelingt die Zähmung der widerspenstigen Dame dann dem vermeintlichen Hausherrn aber doch nicht. Beim Schluss sollte man genau hinsehen:

O-Ton: Holger Hauer, Regisseur

Shakespeare und Cole Porter zumindest haben´s verstanden. Wirklich w underbar.
"Kiss me, Kate" ist mit Recht ein Musical mit weltweitem Erfolg, an der Staatsoperette mit großer Spiellaune inszeniert. In einem aufwendigen Bühnenbild mit prächtigen Renaissance-Kostümen, die jeder originalgetreuen Shakespeare-Inszenierung zur Ehre gereichen.

Und falls Sie die etwas verwickelte Handlung nach dem Besuch zuhause noch einmal etwas entwirren, hat das Stück ja einen Tipp parat: Schlag nach bei Shakespeare

Quelle: DRESDENEINS.TV