Wetter | TV - Programm | Veranstaltungstipps
Dresden Eins

Willkommen im Cabaret

Verschicken Drucken Teilen   Twittern
Schrift  minusplus
Artikel vom: 22.10.2011

Willkommen im Cabaret

Das Erfolgsmusical vom Broadway feiert in der Staatsoperette Dresden eine fulminante Premiere, mit allem was dazu gehört: weltbekannte Songs, Tanz- und Ballettszenen im Kit-Kat-Club. Gleichzeitig wird eine Geschichte erzählt, die fesselt. Im Mittelpunkt steht Sally Bowles – Sängerin im Kit-Kat-Klub, im Berlin der 30 er Jahre. Bei dieser Geschichte um Liebe und Anständigkeit nimmt der Conferencier des Clubs, gesungen und gespielt von Andreas Sauerzapf, das Publikum an die Hand.

O-Ton: Andreas Sauerzapf, „Conferencier“

Offen bleibt letzten Endes auch das Schicksal von Sally. Ihre Liebe zu dem Schriftsteller Clifford Bradshaw (dargestellt von Marcus Günzel) wird auf eine harte Probe gestellt. Die Berlinerin Frederike Haas spielt und sind die Rolle der Sally Bowles und brilliert mit Charme und Stimme.

O-Ton Frederike Haas, „Sally Bowles“

In New York, 1966, wurde das Musical von Fred Ebb und John Kander uraufgeführt, die DDR-Erstaufführung fand in Dresden statt. In der neuen Inszenierung ist der Staatsoperette ein kleinen Geniestreich in der Besetzung der Figur des Fräulein Schneider mit der Vollblutkabarettistin Gloria Nowack gelungen. Alle Figuren des Stücks sind eng mit ihren Spech- und Liedtexten verbunden.

O-Ton Robert Lehmeier, Regisseur

"May be this time" gehört zu den Liedern, die in der orignären Bühnenfassung des Stücks nicht vorkommen und erst später von den Autoren ergänzt wurden – in Leuben dürfte der Song zu den Höhepunkten des Abends zählen.

O-Ton Frederike Haas, „Sally Bowles“
O-Ton Andreas Sauerzapf, „Conferencier“

Diese innere Stimme hält Sally in der Welt des Cabarets, die gleichzeitig die Welt des moneys ist.
Die Dramatik des Stück liegt in der Zukunft. Jeder weiß, was nach den 30er Jahren in Berlin passiert und ahnt, welchen Lauf das Leben der zwei Paare des Stückes, Sally und Clifford einerseits und Fraulein Schneider und der jüdische Obsthändler Herr Schultz, gespielt von Wolf Dieter Lingk, andererseits nehmen wird.

O-Ton Robert Lehmeier, Regisseur

Den sollte man wahrlich angeschaltet lassen – sonst entgeht einem auf der Bühne der ein oder andere Inhalt dieser Inszenierung, die es hintergründig in sich hat und gleichsam wundervoll unterhält.

DIE NÄCHSTEN AUFFÜHRUNGEN:
am Sa. 26.05. | So. 27.05. jeweils und Dienstag 29.05.

VA TIPP
Quelle: DRESDENEINS