Bauplan für das Quartier VI
Der Dresdner Bauausschuss hat auf seiner jüngsten Sitzung den Weg zur Bebauung der letzten freien Fläche am Neumarkt geebnet. Mit einem Bebauungsplan- Aufstellungsbeschluss soll schnell Baurecht für das sogenannte Quartier VI zwischen dem Kulturpalast und dem Neumarkt geschaffen werden. Verhandelt wird derzeit mit verschiedenen Investoren, darunter die holländische Firma Kondor Wessels gemeinsam mit Aturo Prisco und dem Nobelpreisträger Günter Blobel. Die Bebauung soll sich in das ursprüngliche Bild des Neumarktes einfügen, dafür plädiert auch die Dresdner CDU mit Stadtrat Hans-Joachim Brauns.
O-Ton: Dr. Hans-Joachim Brauns (CDU), Stadtrat
Diese alten Filmaufnahmen aus dem Archiv von Ernst Hirsch zeigen den alten Neumarkt vor der Zerstörung. Durch die ehemalige Moritzstraße führte eine Straßenbahnlinie.
O-Ton aus Archivbildern
Bei den Planungen für das Quartier VI nach historischen Vorbild geht die Stadt nicht mehr von einer möglichen Bebauung der davor liegenden Fläche aus. Die Diskussion um den Bau eines modernen Gewandhauses als Ort der zeitgenössischen Kunst an diesem Ort scheint damit vom Tisch.
O-Ton: Dr. Hans-Joachim Brauns (CDU), Stadtrat
Aus Sicht der Investoren im Quartier VI eine gute Entscheidung, der Blick auf den Neumarkt bleibt so frei. Die Fläche soll mit Bänken und Bäumen aufgewertet werden. Der Bebauungsplan wird zur endgültigen Beschlussfassung noch einmal im Stadtrat zur Abstimmung gestellt – die Mehrheiten für die beschriebene Zukunft des Neumarktes, scheinen dabei sicher.









