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„Begräbnis der Vergangenheit“

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Artikel vom: 24.05.2011

„Begräbnis der Vergangenheit“

Das Museum Körnigreich präsentiert Arbeiten Hans Körnigs aus den 60er Jahren. Die neue Ausstellung knüpft an die Dresdner Jahre des Malers und Graphikers an. Sie geht der Frage nach, wieso der Künstler nach dem Mauerbau nicht nach Dresden zurückkehrte.

Hans Körnig wurde 1905 in Dresden geboren. 26 Jahre lang hatte der Maler und Grafiker sein Atelier im Dachgeschoss des Hauses im Wallgäßchen 2, dem heutigen Sitz des Körnigreichs.

O-Ton: Anke Rödel, Leiterin des Museums Körnigreich

"Begräbnis der Vergangenheit" betitelte Hans Körnig eines seiner letzten Dresdner Werke, bevor er die sächsische Landeshauptstadt für immer verließ. Im Sommer 1961 begab sich die Familie Körnig auf eine Urlaubsreise durch Belgien und die Niederlande.

O-Ton: Ursula Haun, Stieftochter von Hans Körnig

Hans Körnig sollte seine Wahlheimat Dresden nie wiedersehen. Der Maler verstarb im Oktober 1989.

Die aktuelle Ausstellung greift Hans Körnigs Werk während seiner turbulenten 60er Jahre auf. „Begräbnis der Vergangenheit“ befasst sich inhaltlich mit gleich drei Lebensabschnitten des Künstlers.

O-Ton: Anke Rödel, Leiterin des Museums Körnigreich

Das Museum Körnigreich kann Donnerstag bis Montag, 11 bis 18 Uhr besucht werden.
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Quelle: DRESDENEINS