Artikel vom: 10.08.2011
Das Paselwitzer Tagebuch
13. August 1961 | Vor 50 Jahren hat der Bau der Berliner Mauer begonnen. Aus diesem Anlass hat Andreas Berger, Autor und leitender Redakteur beim MDR, Mauergeschichten von Zeitzeugen gesammelt. Entstanden ist ein Hörbuch „Das Paselwitzer Tagebuch – eine fiktiv-dokumentarische Erinnerung an die Mauer“. Ein Projekt, das authentische Erlebnisse von realen Personen mit einer Rahmengeschichte verbindet. Die Erzählung spielt in dem fiktiven sächsischen Dorf Paselwitz. Dort hat Lutz Ralph 50 Jahre lang als Gemeindepfarrer gewirkt.
O-Ton: Andreas Berger, Autor „Das Paselwitzer Tagebuch“
Erzählt wird die Rahmengeschichte von namhaften Schauspielern, wie Dieter Mann und Christine Hoppe sowie dem Dresdner Urgestein Rolf Hoppe. Die Zeitzeugen kommen persönlich zu Wort, berichten von Familiendramen, Fluchtversuchen und verzweifelten Liebesgeschichten.
O-Ton: Andreas Berger, Autor „Das Paselwitzer Tagebuch“
Berger überlässt am Ende zwei Protagonisten aus dem kirchlichen Leben die historische Einordnung seiner Geschichte. Neben Altbischof Wolfgang Huber zieht der Wittenberger Theologe und Publizist Friedrich Schorlemmer Bilanz:
Ton CD
„Das Paselwitzer Tagebuch“ ist in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung entstanden. Referatsleiter Werner Rellecke hat die Entwicklung des Hörbuches von Anfang an begleitet.
O-Ton: Werner Rellecke, Referatsleiter Sächs. Landeszentrale für pol. Bildung
Außerdem plant das Staatsschauspiel Dresden „Das Paselwitzer Tagebuch“ Ende des Jahres mit einer szenischen Lesung vorzustellen. Bis dahin kann es zu Hause gehört werden: Am 13. August wird das Hörbuch der Sächsische Zeitung beigelegt.
Quelle: DRESDENEINS









