Artikel vom: 30.01.2012
Dresdner haben entschieden.
Die Bürger haben sich für Ja entschieden, nun ist der Stadtrat wieder dran. Am Sonntag hatten beim Bürgerentscheid über 134.000 Wahlberechtigte dafür gestimmt, die Krankenhäuser Dresden Neustadt und Friedrichstadt als Eigenbetriebe der Stadt zu erhalten.
O-Ton Ingrid van Kaldenkerken, Vorsitzende Gemeindewahlausschuss
Der Entscheid gilt für die nächsten drei Jahre und kommt einem Stadtratsbeschluss gleich. Georg Böhme-Korn, der Vorsitzende der CDU-Fraktion, steht dem Ja für die Eigenbetriebe besorgt gegenüber.
O-Ton Georg Böhme-Korn (CDU), Vorsitzender Stadtratsfraktion
André Schollbach von der Linken gehört zu den Initiatoren des Bürgerentscheids. Der für ihn und seine Mitstreiter positive Ausgang soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Krankenhäuser rote Zahlen schreiben.
O-Ton André Schollbach (DIE LINKE), Vorsitzender Stadtratsfraktion
Die Befürworter einer Rechtsformänderung hatten immer wieder betont, dass die Krankenhäuser als GmbH fusioniert wesentlich effektiver arbeiten könnten. Nun kommt es darauf an, inwieweit Gegner und Befürworter im Stadtrat gemeinsam klären, wie eine konstruktive Zusammenarbeit auch ohne Fusion möglich ist.
O-Ton Georg Böhme-Korn (CDU), Vorsitzender Stadtratsfraktion
O-Ton André Schollbach (DIE LINKE), Vorsitzender Stadtratsfraktion
Am Mittwoch gibt der Gemeindewahlausschuss das amtliche Endergebnis des Bürgerentscheids bekannt. Die öffentliche Sitzung findet um 14 Uhr im Lichthof des Rathauses statt.

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Quelle: DRESDENEINS









