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Ein Stückchen Exzellenz

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Beitrag vom: 02.03.2011

Ein Stückchen Exzellenz

In der zweiten Bewerbungs-Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder sind die ersten Entscheidungen gefallen.
Die TU Dresden ist auf dem Weg zur Exzellenzuniversität einen Schritt weiter und darf zum 1. September einen Vollantrag einreichen.
Das haben am Mittwoch Nachmittag die Deutsche Forschungsgesellschaft, DFG, und der Wissenschaftsrat in Bonn bekanntgegeben. Die Pressekonferenz wurde per Livestream im Festsaal des Rektorats der TU Dresden verfolgt. Der Rektor, Prof. Hans Müller Steinhagen, war vor der Bekanntgabe des Ergebnisses sichtlich angespannt.

Ausschnitt Live-Stream

Die TU Dresden hatte sich mit fünf Exzellenzclustern, einer Graduiertenschule und einem Zukunftskonzept an der zweiten Phase der Exzellenzinitiative beteiligt. Neben dem Zukunftskonzept wurde lediglich ein Cluster, also ein Forschungskonzept für einen bestimmten Themenkomplex, zur Weiterausarbeitung empfohlen. Damit steht die Bewerbung der TU zur Exzellenzuniversität auf wackeligen Beinen.

O-Ton Hans Müller-Steinhagen, Rektor TU Dresden

Der Erfolg auf dem Weg zur Exzellenzuniversität hängt nun vor allem vom Erfolg des Zukunftskonzeptes ab.

O-Ton Hans Müller-Steinhagen, Rektor TU Dresden

In Deutschland gibt es bereits 9 Exzellenzuniversitäten, sieben dürfen sich jetzt mit ihrem Zukunftskonzept bewerben. Kernelement der Dresdner Bewerbung ist das DRESDEN-concept, das die TU mit 14 außeruniversitären Forschungs- und Bildungseinrichtungen verzahnt.
Am Ende der Pressekonferenz war die anfängliche Nervosität des Rektors einer fast schon süffisanten Haltung gegenüber den Skeptikern der Bewerbung gewichen.

O-Ton Hans Müller-Steinhagen, Rektor TU Dresden
Quelle: DRESDENEINS