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Fragt uns, wir sind die Letzten

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Artikel vom: 22.06.2011

Fragt uns, wir sind die Letzten

Polina Shvartz, geboren 1930 in der Ukraine, Anna Kanovskaja, geboren 1929 in Leningrad, Vitold Reytman, geboren 1923 in Rostov am Don – sie alle sind Zeitzeugen des Deutsch-Sowjetischen Krieges und leben seit vielen Jahren in Dresden. Unter dem Titel Fragt uns, wir sind die Letzten widmet sich diese Ausstellung im Stadtmuseum ihren Geschichten, in einem Zeitzeugen-Erinnerungsprojekt mit Holocaust-Überlebenden.

O-Ton Erika Eschebach, Direktorin Stadtmuseum Dresden

Die Belagerung der Sowjeunion durch die deutsche Wehrmacht hatte vor genau 70 Jahren, am 22. Juni 1941 begonnen. Mittlerweile leben kaum noch Zeitzeugen, die über diesen Krieg berichten können. Die Ausstellung soll ihr Schicksal bekannt machen und dem Vergessen entgegen wirken. Mitarbeiter des Jüdischen Frauenvereins Dresden e. V. haben die Gespräche mit den Überlebenden geführt und aufgezeichnet. Anna Kanovskaja war 12 Jahre alt, als die Deutschen in die Sowjetunion einmarschiert sind.

O-Ton Erika Eschebach, Direktorin Stadtmuseum Dresden

Zugleich ist diese Ausstellung ein Beitrag zum 50-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Dresden und St. Petersburg.
Veranstaltungstipp:
Am 20. Juli findet im Stadtmuseum eine Podiumsdiskussion mit den Zeitzeugen statt.
Die Ausstellung läuft bis zum 21. August. Eintritt frei



Quelle: DRESDENEINS