Artikel vom: 27.01.2011
Passion in der Staatsoperette
Liebe und Leid - die Operette feiert unter dem Titel „Passion“, eine dramatische Liebesgeschichte. Geschrieben hat diese der weltbekannte Komponiste Stephen Sondheim, der bereits mit „Sweeney Todd“ große Erfolge feierte. 1994 wurde das Musical am Broadway uraufgeführt. Jetzt kommt es in Dresden auf die Bühne.
Passion wird nun erstmalig in Deutscher Sprache unter der Regie von Holger Hauer aufgeführt. Das Stück erzählt die Geschichte einer großen Leidenschaft. Der junge Soldat Giorgio, gespielt von Marcus Günzel, hat sich unsterblich in die verheiratete Clara, gespielt von Maike Switzer, verliebt. Beide leben in Mailand und führen eine perfekte Affäre. Als Giorgio in die Provinz versetzt wird, bleiben dem Paar nur noch Liebesbriefe.
Auf dem Außenposten lernt Giorgio die todkranke Fosca kennen, die Cousine seines Vorgesetzten. Fosca verliebt sich sofort und ihre Liebe zu ihm nimmt im Laufe der Zeit immer stärker den Zug einer Besessenheit an. Sein anfängliches Mitleid für Fosca wird sehr bald zur Faszination. Mehr und mehr verändern sich Giorgios Gefühle zu den beiden Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
O-Ton: Holger Hauer, Regisseur
Wie sich das Schicksal der Charaktere im Stück am Ende fügt, soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Nur so viel: Operette und Musical bedeuten nicht immer Happy End.
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Quelle: DRESDENEINS









