Artikel vom: 01.12.2010
Paula Modersohn-Becker & Otto Modersohn
Die Galerie Neue Meister im Albertinum präsentiert Bilder und Zeichnungen von Paula Modersohn-Becker und ihrem Gatten Otto Modersohn. Die Staatlichen Kunstsammlungen haben einen Großteil der gezeigten Werke im Rahmen einer Schenkung aus dem Familienbesitz Modersohn-Becker erhalten. Sie werden zusammen mit weiteren privaten Leihgaben und diesem Werk Otto Modersohns, dass bereits 1897 in den Museumsbestand überging, in der Reihe „Schaukabinett“ ausgestellt.
Paula Modersohn-Becker wurde 1876 in Dresden geboren. Ab 1897 hat sie sich intensiv mit verschiedensten künstlerischen Positionen auseinandergesetzt.
O-Ton: Dr. Andreas Dehmer, Kurator und wiss. Mitarbeiter in der Galerie Neue Meister
Die ausgestellten Landschaften und Stillleben aus der Zeit zwischen 1900 und 1905 zeugen von der künstlerischen Vielseitigkeit Paula Modersohn-Beckers. In kürzester Zeit entfaltete sich die junge Frau zu einer der bedeutendsten modernen Malerinnen des 20. Jahrhunderts.
O-Ton: Dr. Andreas Dehmer, Kurator und wiss. Mitarbeiter in der Galerie Neue Meister
Die Künstlerin verstarb bereits im Alter von 31 Jahren, wenigen Wochen nach der Geburt ihrer Tochter. Das Bildnis ihres Bruders Kurt von 1898 ist das älteste Werk der Künstlerin in Besitz der Staatlichen Kunstsammlungen. Kurt Becker war zugleich auch der Vater des Schenkers Wulf Becker-Glauch.
O-Ton: Dr. Andreas Dehmer, Kurator und wiss. Mitarbeiter in der Galerie Neue Meister
Die ausgestellten Werke ihres Gatten Otto Modersohn präsentieren nicht nur einen weiteren Ausnahme-Künstler der Worpsweder Malerkolonie, sondern vervollständigen zugleich den Blick auf die künstlerische Entwicklung des ungleichen Künstlerpaares.
Die Ergebnisse ihres Schaffens können noch bis 27. März 2011 im Albertinum betrachtet werden.
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Quelle: DRESDENEINS









