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Tanz in der Gläsernen Manufaktur

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Artikel vom: 07.03.2011

Tanz in der Gläsernen Manufaktur

Die Gläserne Manufaktur ist am vergangenen Wochenende Schauplatz eines Opferrituals gewesen. Natürlich nicht im wahrsten, sondern nur im künstlerischen Sinne. Wo eigentlich der Phaeton gebaut wird, feierte das Ballett der Semperoper mit „Silent Spring“ Premiere.

O-Ton: Tim Couchman, Choreograf und Ballettmeister

So haben sich die insgesamt 24 Balletttänzer - darunter auch Tänzer der Palucca Schule- auf mehreren Ebenen, Treppen und Podien des gläsernen Gebäudes bewegt. Das Stück beschreibt das Ritual, in dessen Verlauf eine auserwählte Jungfrau dem Frühlingsgott geopfert wird. Das Opfer tanzt sich zu Tode, um den Frühling ins Leben zu rufen.

O-Ton: Bühne

Das Werk basiert auf Igor Stravinskis ,,Le sacre du printemps”, das 1913 in Paris uraufgeführt wurde. Die Idee eines ewigen Kreislaufes, von dem alle Geschöpfe Teil sind, hat Tim Couchman zur Neuinterpretation inspiriert.

O-Ton: Tim Couchman, Choreograf und Ballettmeister

Das Ballett ist Teil der Veranstaltungsreihe „On the move“, bei dem die Semperoper zeitgenössische Vorführungen an außergewöhnlichen Orten präsentiert. Zu der neu interpretierten “Frühlingsweihe” kamen mehr als 500 Gäste. Ein einmaliger Genuss, denn weitere Aufführungstermine gibt es bislang nicht.

Quelle: DRESDENEINS