Artikel vom: 27.01.2012
Vom Pfand leben
Für einige sind leere Pfandflaschen einfach lästig, anderen sichern sie die Existenz. Eine Projektgruppe der Initiative "Links in der Neustadt" macht mit einer Ausstellung auf die Dresdner Flaschensammler aufmerksam.
O-Ton Kristin Hofmann (DIE LINKE), Ortsbeirat Neustadt, Projektgruppe
Die Projektgruppe hat sich mit Flaschensammlern getroffen und sich ihre Geschichten angehört. Einige davon kann man in der Ausstellung nachlesen. Zum Beispiel die von Stefan Pfannschmidt. Er ist immer mal wieder gezwungen, Flaschen zu sammeln.
O-Ton Stefan Pfannschmidt
In guten Nächten kann man in 4 Stunden auf 10 Euro kommen. Das entspricht 125 Glasflaschen – und 125 mal bücken. Kein leicht verdientes Geld.
O-Ton Stefan Pfannschmidt
In der Ausstellung in der WIR-AG auf der Martin-Luther-Straße drängt sich einem die Frage auf, wie man mit Flaschensammlern umgehen sollte und wie man ihnen die Arbeit erleichtern kann. O-Ton Stefan Pfannschmidt
O-Ton Jens Müller O-Ton Holger Weidauer
Die Projektgruppe hat in der Neustadt drei Behälter für Pfandflaschen aufgestellt, die den Sammlern die Suche erleichtern sollen. Das Grundproblem kann damit nicht gelöst werden.
O-Ton Julia Bonk (DIE LINKE), Mitglied des Sächsischen Landtages, Projektgruppe

Externe Links
Quelle: DRESDENEINS









