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Was Pisa nicht gemessen hat

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Artikel vom: 04.11.2011

Was Pisa nicht gemessen hat

Bildung statt Ausbildung | Schule sollte keine reine Ausbildungsanstalt sein, sondern ihre Schüler auch zur kulturellen Bildung und politischen Mündigkeit befähigen. Bei einer Tagung der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung ging es am Freitag im Kulturrathaus um diese Verantwortung, die von den Schulen nicht immer vollständig wahrgenommen werden kann.

O-Ton Frank Richter, Direktor Sächsische Landeszentrale für politische Bildung

Musische Fächer und Fächer der politischen Bildung kommen an Schulen zu kurz, werden häufig von fachfremden Lehrern unterrichtet oder fallen sogar einfach aus. Im Vordergrund stehen die klassischen Inhalte wie Lesen und Rechnen oder die Vermittlung von naturwissenschaftlichen und technischen Kompetenzen – Ausbildung statt Bildung.

O-Ton Thomas Krüger, Präsident Bundeszentrale für Politische Bildung

Den Blick weiter gefasst hat auch der Dirigent Stephan Frucht. In seinem interaktiven Vortrag ist deutlich geworden, dass eine profunde musikalische Bildung in der Schule in das Erwachsenenleben nachwirkt. Denn wer die Nuancen von Dur und Moll hören kann, trifft später auch bei der Vorstandssitzung den richtigen Ton. Im Bereich der politischen Bildung kommt der Schule die gleiche Bedeutung zu.

O-Ton Frank Richter, Direktor Sächsische Landeszentrale für politische Bildung

Möglichkeiten, kulturelle und politische Bildung in den Schulalltag zu integrieren, gibt es, besonders da die Kinder und Jugendlichen immer mehr Zeit in der Schule verbringen.

O-Ton Thomas Krüger, Präsident Bundeszentrale für Politische Bildung

Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung leistet und begleitet Bildungsarbeit in Form von Veranstaltungen, Publikationen und neuen Medien.
Quelle: DRESDENEINS