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Zentrum für Strahlentherapie

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Artikel vom: 20.01.2012

Zentrum für Strahlentherapie

Auf dem Gelände des Dresdner Universitätsklinikums entsteht eine neue Forschungs- und Behandlungseinrichtung für Strahlentherapien. Am Freitag hat Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer den Grundstein gelegt. Das Herzstück der Anlage wird ein Protonenbeschleuniger sein. Davon gibt es weltweit erst etwa 30 Stück. Ab 2014 können in Dresden Krebspatienten von der schonenden Bestrahlungsmethode profitieren.

O-Ton Prof. Michael Baumann, Direktor Klinik für Strahlentherapie Uniklinik Dresden

Diese Therapie ist sehr teuer und kann auch noch nicht bei allen Krebsarten gleichermaßen effektiv angewendet werden. Deshalb soll in dem neuen Gebäude nicht nur behandelt, sondern auch geforscht werden.

O-Ton Prof. Roland Sauerbrey, Wissenschaftlicher Direktor Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Durch diese unmittelbare Nähe von Behandlung und Forschung werden Patienten frühzeitig von Innovationen der Therapieform profitieren können. Träger der neuen Einrichtung sind das Uniklinikum, die Medizinische Fakultät der TU Dresden sowie das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf. Anfang 2014 sollen die Ärzte und Wissenschaftler ihre Arbeit in dem Gebäude aufnehmen können. Gefördert wird der Neubau von Bund, Land und Europäischer Union.
Quelle: DRESDENEINS